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Von 1970 bis 2025: Der Citroën SM „Concorde Concept“ ist die Zeitreise, die wir brauchten.

Ist der Citroën Concorde Concept der spirituelle Erbe des legendären Citroën SM von 1970?

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Das Citroën Concorde Concept aus der Dreiviertel-Frontansicht, wobei das Licht von der metallisch-blauen Lackierung und den skulpturalen Linien reflektiert wird.

1970. Genfer Autosalon. Die Automobilwelt, noch immer benommen von der DS-Revolution, hält den Atem an. Auf dem Citroën-Stand steht kein Auto, sondern ein UFO. Ein langer, flacher Pfeil, vom Wind geformt, mit sechs durchdringenden Scheinwerfern unter einer aerodynamischen Haube. Es ist der Citroen SMEin Codename, der wie „Seine Majestät“ klingt.

Es war mehr als ein Auto. Es war ein Manifest. Die Frucht eines kühnen Ehrgeizes, der Übernahme von Maserati durch Citroën, nur um ein edles Herzstück zurückzuerobern: den berühmten italienischen V6. Es war das Werk eines Designgenies, Robert Opron. Es war eine technologische Demonstration: hydropneumatische Federung, selbstzentrierende DIRAVI-Lenkung… 1970 war der SM kein Auto seiner Zeit; er kam aus der Zukunft. était die Zukunft.

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Dann wurde die Zukunft kompliziert. Die Ölkrise, Geschwindigkeitsbegrenzungen, die Realitäten der Industrie. Der SM, diese Ikone der Französisches AutomobildesignEs verschwand so schnell, wie es aufgetaucht war, und hinterließ eine Leere, die niemand je zu füllen gewagt hat.

55 Jahre später. Wir schreiben das Jahr 2025. Wir leben in einer Ära des Automobildesigns, die von Batterien, SUVs und überdimensionalen Bildschirmen diktiert wird. Wagemut? „Wahnsinn“? Mechanische Poesie? Sie landen oft im Museum.

Und wenn…

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Was wäre, wenn man in der Zeit zurückreisen könnte? Den Geist von 1970 einfangen und ins Jahr 2025 übertragen? Genau diese Mission haben sie sich selbst gestellt. Eduardo Benz DesignWir haben keine Kopie geschaffen. Wir haben ein Vermächtnis geschaffen. Wir nennen es das „Concorde-Konzept“Ein Name, der – wie SM – an eine andere französische Technologieikone erinnert: ein Überschalltraum. Es ist die Zeitreise, auf die wir alle gewartet haben.

Silhouette Mach 2: Die äußere Hommage

Der ursprüngliche SM war eine aerodynamische Studie. Das „Concorde Concept“ folgt diesem Prinzip. Das Profil ist eine klare Linie, die sich von der Motorhaube bis zum abfallenden Heck erstreckt. Was sofort ins Auge fällt, ist sein Blick. Die sechs Scheinwerfer des Vorgängers sind verschwunden. Citroen SM 1970 Sie wurden durch eine einzelne LED-Lichtsignatur ersetzt, die sich über den gesamten Kühlergrill erstreckt und die dezent integrierten Winkel hervorhebt. Das Design ist scharf, modern, aber die DNA ist unverkennbar.

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Die Dreiviertel-Frontansicht ist spektakulär. Die Motorhaube ist lang und abfallend, während die Fahrgastzelle weit nach hinten versetzt ist und auf kraftvollen, muskulösen Kotflügeln ruht. Das schwarze Panoramadach, das nahtlos in die Heckscheibe übergeht, ist eine direkte Anspielung auf das gebürstete Edelstahl-Dach des SM.

Seitenansicht des hellblauen Citroën Concorde Konzeptfahrzeugs, die seine fließenden GT-Linien und die großen sportlichen Räder in aerodynamischem Design zeigt.
Das Profil des „Concorde Concept“: eine einzigartige, straffe Linie wie ein Pfeil, die eine Hommage an die Fastback-Silhouette des ursprünglichen SM darstellt.

Die Seiten sind skulptural gestaltet, aber nicht übertrieben. Die berühmte Einbuchtung am hinteren Seitenfenster, ein stilistisches Detail von Opron, ist vorhanden und wurde hier neu interpretiert, um den Linien Dynamik zu verleihen. Es ist ein GT-Konzeptfahrzeug In reinster Tradition: gemacht, um Kilometer in Höchstgeschwindigkeit zu verschlingen, nicht um in der Stadt herumzuparaden.

Dreiviertel-Frontansicht des Citroën Concorde Concept, geparkt auf Kopfsteinpflaster, wobei der breite Kühlergrill und die scharfen LED-Scheinwerfer hervorgehoben werden.
Das „Concorde Concept“ blickt uns an. Die charakteristische Beleuchtung ersetzt den Kühlergrill mit sechs Scheinwerfern und verleiht dem Fahrzeug ein ebenso futuristisches Aussehen wie seinem Vorgänger aus dem Jahr 1970.

Das französisch-italienische Cockpit 2.0

Wenn schon das Äußere schockierend war, so war der Innenraum des SM von 1970 eine interstellare Reise. Sein Einspeichen-Lenkrad, die ovalen Instrumente und das komplett horizontale Design … es war Science-Fiction. Wie lässt sich das beschreiben, ohne ins Klischee zu verfallen?

Das „Concorde Concept“ vereint Luxus und Technologie. Einzelne Instrumente gehören der Vergangenheit an. Ein großer Panoramabildschirm blickt auf den Fahrer und kombiniert Instrumente und Infotainmentsystem. Doch anders als die allgegenwärtigen, einfach platzierten Tablets ist dieser perfekt in das über die gesamte Breite reichende Armaturenbrett integriert.

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Das Lenkrad, modern gestaltet, präsentiert stolz die Winkel und eine Ergonomie, die auf lange Reisen ausgelegt ist. Die blaue Ambientebeleuchtung entlang der Türen und der Mittelkonsole schafft eine technologische Wohlfühloase. Die Sportsitze mit ihren farblich abgestimmten Ziernähten bieten optimalen Halt, egal ob auf der deutschen Autobahn oder einer korsischen Bergstraße. Es wirkt weniger geräumig als das Original, ist aber um ein Vielfaches luxuriöser und vernetzter.

Innenansicht des Cockpits des Citroën Concorde Concept mit einem modernen digitalen Armaturenbrett, einem sportlichen Lenkrad und blauen Schalensitzen.
Das Cockpit: eine moderne Neuinterpretation des GT-Luxus, bei der Panoramabildschirme die ovalen Instrumente des SM ersetzen.

Eine unvergessliche Lichtsignatur

Das Heck des SM war wohl sein markantestes Merkmal: die riesige Glaskuppel als Heckklappe und das zwischen den Rückleuchten angebrachte Nummernschild. Das „Concorde Concept“ übernahm diese Idee eines breiten, horizontalen Hecks.

Die Heckleuchtensignatur ist ein einzigartiger, schmaler und technologisch fortschrittlicher Streifen, der dem Fahrzeug eine markante Optik verleiht. Die Heckklappe aus Glas bleibt unverändert, wird aber nun von einem dynamischen Heckdiffusor aus Kohlefaser eingefasst. Es geht nicht mehr nur um Aerodynamik für Stabilität, sondern auch um Abtrieb für optimale Performance.

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Dreiviertel-Rückansicht des Citroën Concorde Konzeptfahrzeugs, die den LED-Lichtstreifen am Heck und das sportliche Fastback-Design hervorhebt.
Das Heck des „Concorde Concept“. Die schlanke Lichtleiste harmoniert perfekt mit den breiten Hüften – eine ideale Balance zwischen Eleganz und Kraft.

Von oben betrachtet ist die Ähnlichkeit noch deutlicher. Die tropfenförmige Gestalt, das zentral angeordnete Cockpit und das vollverglaste Dach, das die Kabine mit Licht durchflutet.

Luftaufnahme (von oben) des Citroën Concorde Concept, die sein Panorama-Glasdach und seine symmetrische Silhouette auf einem gepflasterten Platz zeigt.
Aus der Luft betrachtet, offenbart das „Concorde Concept“ sein Wesen: ein aerodynamischer Tropfen, in dem Glas und Metall verschmelzen.

Das Herz des Tieres

Kommen wir zum Kern der Sache. Beim SM drehte sich alles um den Motor: den Maserati V6. Ein Klang, ein Charakter, eine gewisse Erhabenheit. Ein rein elektrisches Auto, so schnell es auch sein mag, könnte diesen Geist niemals einfangen. Deshalb haben wir für das „Concorde Concept“ würdige Alternativen entworfen.

Wir sprechen von a GT-KonzeptfahrzeugEs ist nicht einfach nur ein stilvolles Objekt. Es muss auch funktional sein, und zwar mit Stil. Wir sehen zwei Wege:

  1. Das italienische Erbe (Hybrid): Die Verbindung zu Maserati besteht bei Stellantis weiterhin. Man stelle sich den „Nettuno“-V6 des MC20 oder eine Kompressorversion des V6 aus dem Alfa Romeo Quadrifoglio vor, kombiniert mit einem Plug-in-Hybrid-System (PHEV). Das Ergebnis wäre eine kombinierte Leistung von 600 bis 700 PS, das sofortige Drehmoment eines Elektromotors und die rohe Kraft eines V6 bei hohen Drehzahlen.
  2. Utopia (Wasserstoff): Warum nicht bei einem Konzept namens „Concorde“ von Spitzentechnologie träumen? Nicht von einer Brennstoffzelle, sondern von einem Motor mit interne WasserstoffverbrennungEine Technologie, die Klang, Vibrationen und die Architektur eines hochwertigen Motors bewahrt und dabei lediglich Wasserdampf ausstößt. Der „Sound und die Wucht“ von 1970, vereint mit dem ökologischen Bewusstsein von 2025.

Um dies besser zu veranschaulichen, vergleichen wir den Mythos mit dem Traum:

MerkmalCitroën SM (1970 – V6 Maserati)„Concorde“-Konzept (Spekulation – V6-Hybrid)
MotorV6 bei 90° (Maserati C114)V6 Bi-Turbo + Elektromotor
Verschiebung2.7 Liter~3.0 Liter
Elektrische Leistung~170 PS~650 PS (kombiniert)
Paar~230 Nm~800 Nm (kombiniert)
Philosophieanspruchsvolle, schnelle und komplexe GTHyper-GT, sofortiges Drehmoment, Effizienz
TonspurSein metallischer und komplexer KlangTwin-Turbo-Brüllen + elektrische Stille
Frontansicht von unten des blauen Citroën Concorde Concept, geparkt auf Kopfsteinpflaster, die seine niedrige und aggressive Statur betont.
Kraft im Stillstand. Unter dieser tief einfallenden Motorhaube verbirgt sich ein edler Motor, ein Herz, das dem Erbe von Maserati würdig ist.

Hat der Traum seinen Preis?

Der Citroën SM von 1970 war nicht billig. Er kostete mehr als ein Porsche 911 S. Er war ein Auto für Kenner, Führungskräfte und Prominente. Das „Concorde Concept“ wäre, sollte es jemals in Serie gehen, kein Massenmarktmodell geworden.

Wir sprechen hier nicht von einem C5-Nachfolger. Wir sprechen von einem Prestigeobjekt. Einem in limitierter Auflage produzierten Luxusfahrzeug, das mit Marken wie Aston Martin, dem neuen Mercedes-AMG GT oder dem Lexus LC 500 konkurrieren soll. Sein Preis würde sich zwangsläufig im Bereich von 150.000 bis 200.000 Euro bewegen. Ein Preis, der es an die absolute Spitze des Segments katapultieren würde… Französisches Automobildesign.

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Das Citroën Concorde Concept aus der Dreiviertel-Frontansicht, wobei das Licht von der metallisch-blauen Lackierung und den skulpturalen Linien reflektiert wird.
Ein Objekt der Begierde. Das „Concorde-Konzept“ ist nicht auf Rationalität ausgelegt, sondern darauf, begehrenswert zu sein.

Mehr als eine Hommage, eine Pflicht.

Dieses "Concorde-Konzept" wurde von Edward Benz Dies ist nicht einfach nur eine Stilstudie. Es ist eine Mahnung. Es ist eine Frage an die Automobilindustrie: Wo ist der Wagemut geblieben? Wo ist das Risiko geblieben?

Der ursprüngliche Citroën SM war ein kommerzieller Misserfolg, aber ein absoluter kultureller Triumph. Er bewies, dass Frankreich gleichzeitig das fortschrittlichste, das schönste und das ungewöhnlichste Auto der Welt bauen konnte.

Diese Zeitreise von 1970 bis 2025 zeigt uns, dass dieser Geist nicht tot ist. Er schlummert lediglich. Das „Concorde Concept“ ist kein Auto, das Citroën va Es ist ein Auto, das Citroën baut. sollte Um etwas aufzubauen. Dies ist die Reise zurück in die Vergangenheit, die wir brauchten, und sei es nur, um uns daran zu erinnern, dass die Zukunft im Automobilbereich immer mit dem Wort „Traum“ verbunden sein sollte.

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